Archive for the ‘Presse’ Category

Die Salonièren zu Gast bei Daniel Küblböck

DANIELS BISTRO mit Daniel Küblböck hat sich etabliert: Talkmaster mietet Fach in der Wine Bank

So schnell kann’s gehen: Schon mit der zweiten Ausgabe der regionalen Talk Show DANIELS BISTRO ist der bundesweit bekannte Entertainer im Rheingau angekommen: Ein volles Haus, Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet – und die Rheingauer haben sich sehen lassen. Was will man mehr?

Wie bei der Premiere begann die Show mit einem regionalen Chor: Mah-nah-Mah-nah sang die erfrischende Chorformation DaChor aus Oestrich-Winkel. Schon routiniert und nicht so nervös wie beim ersten Mal springt dann Daniel Küblböck auf die Bühne.

Daniel kann auch ernsthaft: Mit Christiane Nägler und Beate Hiller von der Salongesellschaft in Martinsthal plaudert er über Salonkultur im Rheingau. Mit Jean-Dominique Risch und seiner Frau Tanja („Sie haben aber eine hübsche Frau!“) spricht er über die Kinderhilfsaktion ZUKUNFT SCHENKEN.

Dazwischen beglückt er seine von weit her (Zürich, Hamburg, Berlin) angreiste Fangemeinde mit einem neuen Lied: „Für mich solls rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.

Nach der Pause fördert der etablierte Star Küblböck junge Talente: der junge Sänger Chris & Taylor singt ansprechende selbst komponierte Songs zur Gitarre. Zwischen den beiden entspann sich ein unterhaltsamer Disput über den Wert von Castingshows: Daniel verdankt DSDS seine Karriere, Chris Hastrich würde nie bei einer mitmachen.

Besonders freute sich Daniel Küblböck auf den Winzer Christian Ress aus Hattenheim: Ein paar Tage vor der Show besuchte er mit Veranstalter Wolfgang Junglas, der die Gäste für die Show zusammenstellt, die Wine Bank in Hattenheim und war begeistert: Spontan mietete er ein Fach um in Zukunft seine Gäste im Rheingau stilvoll bewirten zu können.

Zum Finale sang Daniel noch ein Liebeslied – die Zuschauer dankten dem überzeugenden Entertainer mit begeisterten Applaus. Nicht nur seine angereisten Fans, auch die Rheingauer Besucher waren von der neuen Veranstaltung restlos begeistert: Unterhaltung pur wie im Fernsehen.

Auf der After Show Party mit Daniel Küblböck im Hotel ADVENA feierten rund siebzig Fans die Show – und freuen sich schon auf den nächsten Termin von DANIELS BISTRO am 10. November 2012. Als Gast steht der HR Fernsehkoch Mirko Reeh aus Frankfurt schon fest.

Einen Live-Mitschnitt des Interviews können Sie auf www.youtube.de sehen.

Veranstalter:
Wolfgang Junglas
Postfach 1103
65370 Oestrich-Winkel
Tel.: 0 67 23 – 60 19 02
Email: Wolfgang.Junglas@Konzept-TV.de

Marc Breitfelder & Georg Schroeter
Deutsches Duo gewinnt die International Blues Challenge IBC in Memphis!

Marc Breitfelder & Georg Schroeter gewinnen den IBC in Memphis

Deutsches Duo schreibt internationale Musikgeschichte (05.02.11)…
…und spielt am 8. Mai im Salon!

…Ist die Teilnahme deutscher Bluesmusiker am weltweit größten Bluescontest auf amerikanischem Boden schon überaus ungewöhnlich, so kann der Gewinn der 27. Internationalen Blues Challenge (IBC) in Memphis, TN, USA, durch Georg Schroeter & Marc Breitfelder gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das unglaubliche ist jedoch die Tatsache, dass die Kieler als erste europäische Musiker in der 27-jährigen Geschichte der IBC, den begehrten Award aus den USA, dem Mutterland des Blues, nach Europa entführen konnten. Damit ist den Beiden ein ewiger Eintrag in die Historie der amerikanischen und der europäischen Musikgeschichte sicher…

Den ersten Anlauf zum Gewinn der IBC unternahm das Duo im Januar 2010, als durch den Gewinn der German und der Baltic Blues Challenge 2009 in Eutin, die formalen Voraussetzungen zur Nominierung an der IBC durch den Baltic Blues e.V. (Eutin) geschaffen wurden. Die Teilnahme endete mit einem vielbeachteten 2. Platz in den Semifinals. Durch den Gewinn der German Blues Awards 2010, ebenfalls vom Baltic Blues e.V. durchgeführt, wurde dem Duo die erneute Teilnahme ermöglicht…

…Ausgestattet mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr, marschierten Georg Schroeter und Marc Breitfelder mit breiter Brust durch 2 Quarterfinals und ein Semifinal, die in den Clubs der legendären Beale Street ausgetragen wurden, direkt ins Finale im alt-ehrwürdigen Orpheum Theatre. Vor knapp 2000 Besuchern präsentierten sich die Nordlichter in absolut bestechender Form und lieferten innerhalb der erlaubten 20 Minuten einen fulminanten Auftritt ab. Getragen und mitgerissen von einem immer wieder zwischen-applaudierenden Publikum, strebten die Beiden unaufhaltsam ihrem grandiosen Finale entgegen, dass das Publikum förmlich aus den Sitzen riss…

Kein Wunder, dass am Ende zwischen Jury und Publikum absolute Einigkeit über die Gewinner der Solo/Duo-Competition herrschte, als Jay Sieleman (Executive Director der Blues Foundation) die entscheidenden Sätze verkündete: „The winner is – Baltic Blues Society, Georg Schroeter und Marc Breitfelder, representing Germany!…

Zusatzinformationen:
Vielleicht viel wichtiger als der Gewinn an sich, sind die vielfältigen Angebote und Kontakte, die sich für die Kieler in Memphis ergeben haben: Neben dem Award hat das Duo eine US-Management-Vertrag über mehrere Touren durch die USA in der Tasche. Dazu gehören Auftritte bei fünf Bluesfestivals in den USA, sowie auf der Legendary Caribbean Rhythm’n'Blues Cruise. In Europa warten schon jetzt das Bluesfestival Parma (Italien), Blues Sur Seine (Paris, Frankreich) und die 22. BluesBaltica (Eutin, Deutschland) auf die Jungs. Die weltweit bekannten Produzenten Charley Burch und Michael Freeman haben Interesse an einer Kooperation mit modernen Bluesprojekten mit den Beiden bekundet.

Rheingau Echo:
„Christmas Jazz mit viel Latin Feeling“

Erschie­nen im Rheingau Echo, Nr. 49 (Seite 59), vom 9. Dezember 2010.

Von Christa Kaddar

Rheingau Echo: Christmas Jazz mit viel Latin Feeling

Claudia Carbo und Alexej Wagner begeistern das Salon-Publikum

Kein Platz war mehr frei, als Salonière Christiane Nägler das Publikum zur „blauen Stunde“ mit Christmas Jazz im Salon im Fachwerk begrüßte. Claudia Carbo, gebürtige Peruanerin mit deutschen Wurzeln, nahm die Gäste mit zu ihrem lateinamerikanischen Ursprung und sorgte für besondere „momentos latinos“ mit Latin Jazz und Bossa Nova. Begleitete wurde sie von Gitarrist Alexej Wagner, der zudem mit Gitarrensoli brillierte. Für Winter- und Weihnachtsstimmung sorgte Claudia Carbo mit amerikanischen Songs wie „Winter Wonderland“ „Christmas Song“, „Jingle Bells“ in eigenen Arrangements. Für „Let it snow“ ließ Alexej Wagner auf seinen Gitarrensaiten den Schnee fallen – von ganz sanft bis zum russischen Schneesturm.

In der Pause servierte das Salonteam – wie es bei Musikveranstaltungen schon Tradition ist – eine Salonsuppe und ein Büfett mit spanischen Spezereien. Beate Hiller hatte Linsenchili gekocht, was den Gästen viel Lob entlockte – und auch der Sängerin. Sie sagte nach der Pause aus vollem Herzen: „Es ist immer so schön hier bei Christiane und Beate!“

Mit ihrem einzigartig jazzgefärbten Latinsound setzte die Sängerin mit ihrem Gitarristen das Programm fort. Große Gefühle standen auch im zweiten Teil im Mittelpunkt. „Zum Abschied noch ein ‚Gute-Nacht-Kuss’ für alle Verliebten“, kündigte Claudia Carbo an und gestand: „Ich darf mich auch dazu zählen.“ Mit „More than you know, man of my heart …“ war aber dann doch noch nicht Schluss. Der lang anhaltende begeisterte Applaus nötigte dem Duo noch zwei weitere Stücke ab: „’s wonderful“ und „Santa Baby“, bevor das Publikum in den Winterabend entlassen wurde. Darunter war auch der Musiker Peter Bradhering, der das Duo schon einmal im vergangenen Jahr erlebt hatte. „Claudia Carbo hat eine sehr schöne Stimme und ein wahnsinniges Rhythmusgefühl. Im Vergleich zum letzten Konzert hat sie heute Alexej Wagner den Vortritt gelassen. Er ist ein hervorragender Gitarrist, der sehr virtuos und einfühlsam spielt.“ Beeindruckend findet Peter Bradhering wie gut Carbo und Wagner aufeinander eingehen und sich auf der Bühne verständigen, was ganz besonders bei „Jingle Bells“ zum Ausdruck kam. „So habe ich das Stück noch nie gehört. Sie haben es vollkommen aufgelöst und mit viel Improvisation gestaltet. Sehr gut!“

Wiesbadener Kurier:
„Niemand wollte etwas wissen“

Erschie­nen auf www.wiesbadener-kurier.de am 15. Oktober 2010

Von Christina Schultz

INTEGRATION Experten versuchen sich bei der Salongesellschaft am Thema Nummer eins / Desinteresse auch für rückkehrende Deutsche

Nach einer langen Sommerpause von drei Monaten starteten die Salondamen Christiane Nägler und Beate Hiller mit einem brandheißen Thema in die neue Saison. Ohne Musik und Schnickschnack, dafür aber wie immer mit Tee und Butterbroten und angelehnt an die aktuelle Diskussion um das Buch von Thilo Sarrazin versuchten sich geladene Experten am Thema „Migration-Integration, Annäherung an einen Konflikt“. Ulrike Weber, Rektorin der Weingarten Gesamtschule in Kriftel, Hartmud Wemhoener, Pädagoge an der Ludwig-Erhard-Schule in Dotzheim sowie sein Kollege Peter Müller, sozialpädagogischer Betreuer der „SchuB“-Klassen (Lernen und arbeiten und Schule und Betrieb) stellten sich gemeinsam mit Hannah Kilic, einer seit über 24 Jahren in Deutschland lebenden Libanesin, dem brisanten Thema.

Den Fragen nach der Kommunikationsfähigkeit von Migranten, Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden auf die Spur zu kommen, war allen Vortragenden wichtig und doch betonten sie immer wieder: „Wir haben keine Antworten und Lösungen parat, unsere Beiträge erheben keinen Anspruch auf Expertentum“. Man könne nur von Beispielen erzählen, die den eigenen Erfahrungen in Schule und Alltag entspringen. Den durch Sarrazin forcierten kontroversen Dialog über schwierige Fragen zum Thema wolle man aufgreifen und weiterführen. Provokante Aussagen wurden in den Ring geworfen, Beobachtungen, Tendenzen und Strömungen dargelegt und so im Verlauf des Abends rege Diskussionen mit den Gästen angefacht.

Die Pädagogen wissen, wovon sie sprechen. Der Ausländeranteil an der Weingartenschule beträgt 30 Prozent, in der Ludwig-Erhard-Schule, einer Brennpunktschule im Schelmengraben, sogar 80 Prozent. Hier hat man es Tag für Tag mit schwierigsten Situationen zu tun, Jugendliche mit Migrationshintergrund aber auch deutsche Jugendliche seien oft am gegenseitigen Zusammenwachsen, der Annäherung und Finden von Gemeinsamkeiten nicht interessiert.

Ulrike Weber, die ihre Kindheit in Brasilien verbrachte und zweisprachig aufwuchs, erlebte ihre „Einbürgerung“ als deutsches Kind in Deutschland als enttäuschend: „Keiner hat sich für meine kulturelle Prägung im Ausland interessiert. Niemand wollte etwas wissen“. Und daran habe sich auch im Alltag der Migranten nichts geändert. Migration bedeute Wanderung von Individuen, Integration das Eingliedern, die Teilhabe an der neuen Gesellschaft.

Für Teilhabe gekämpft

Dass Hanna Kilic teilhaben kann, ist der ehemaligen Asylbewerberin nur mit absoluter Hartnäckigkeit und Willensstärke gelungen. Sie ist der Prototyp von Integration sowohl sprachlich, beruflich als auch als Frau in der deutschen Gesellschaft. Der Rückzug in die eigene Kultur, die Ausgrenzung von Mädchen, die uninteressierte Haltung von ausländischen Eltern am Schulsystem, die Entstehung von Parallelgesellschaften, stünden den Attacken gegen den Islam gegenüber, der Aufnahme und der Akzeptanz unserer Gesellschaft gegenüber den Einwanderern. Dies sei gleichbedeutend mit Ausgrenzung, meist von muslimischen Migranten, so Kilic. Mit Fremden aus Schweden, Frankreich und Holland sei man dagegen gerne befreundet. Doch die fehlende Integrationsbereitschaft vieler Migranten sei ein wichtiger Aspekt. Bildung beginne mit der Beherrschung der deutschen Sprache. „Lassen Sie uns doch von klassischen Auswanderungsländern wie Kanada und Australien lernen“. Dort würden die Sprachforderungen viel restriktiver gehandhabt.

Wiesbadener Kurier:
Von Stars und Sternchen

Erschienen auf www.wiesbadener-kurier.de am 12. Oktober 2010

Von Claudia Kroll-Kubin

KULTUR Konzertpromoter Fritz Rau plaudert aus dem Nähkästchen / Musik von Biber Herrmann

Von seinen aufregenden Erlebnissen beim „American Folk and Blues Festival“ der 60er bis 80er Jahre, plauderte der international bekannte Konzertpromoter Fritz Rau in der Martinsthaler Salongesellschaft beim „Biber´s Acoustic Salon“. Und gewährte dem vollen Haus einen Blick hinter die Kulissen der Stars und Sternchen.

6 000 Konzerte veranstaltet

„Ich rede so furchtbar gerne über Musik“, erklärte Fritz Rau vergnügt und freute sich den Abend auf der Bühne mit einem „Rheingauer Talent“, dem Singer-Songwriter Biber Herrmann, bestreiten zu dürfen. Handgemachte, akustische Musik sei seine Leidenschaft, so der international bekannte Konzertpromoter, der 1930 in Pforzheim geboren wurde und in seinen 50 Berufsjahren über 6 000 Konzerte veranstaltet hat. Fidel wippte er mit seinen Füßen, als Biber Herrmann mit „You Gotta Move“, von Mississippi Fred McDowell, in die Gitarrenseiten griff. Dann erzählte der Grandseigneur der Musikbranche von den Anfängen des „American Folk and Blues Festival“, das er ab 1962 mit Horst Lippmann präsentierte.

Das Festival war eine Folk- und Blues-Tourneeserie, die ausschließlich in Europa stattfand. Und vielen US-amerikanischen Bluesmusikern, die oftmals nur lokal bekannt waren, ein gemeinsames Spielen auf internationalen Bühnen ermöglichte. So entdeckte Lippmann bei seinen USA-Reisen im Vorfeld des Festivals die besten Bluesmusiker in den Ghettos. Eindrucksvoll erzählte Rau von den „schwarzen Schallplattengenies“. Unter anderem erwähnte er den US-amerikanischen Bluesmusiker Willie Dixon, der damals, wie viele andere Musiker, keinen festen Wohnsitz hatte. „Ab und an schrieb er eben eine Ansichtskarte“, so Rau. Und stellte die vom Blues ausgehende Kraft heraus: „Die Leute in den Ghettos haben mit ihm ihr eigenes Überlebensmittel geschaffen.“

Nach einer musikalischen Einlage von Biber Herrmann mit „I Can´t Be Satisfied“ von Muddy Waters, leitete Rau zu seiner Autobiografie „Backstage“ über. Unter anderem sprach er über Erlebnisse mit den teilweise sehr eigenen Bluesmusikern im Rahmen der Tournee, wie etwa mit Sonny Boy Williamson, der auf dem Hotelzimmer ein Kaninchen kochte, oder Mundharmonikaspieler Shakey Jake, den Rau, der frühere Rechtsreferendar nur mit viel Geschick vor dem Knast bewaren konnte. Auch von einem damals noch eher unbekannten Mick Jagger von den Rolling Stones hatte Rau einiges zu erzählen.

Weiter sprach er die Tourneeplakate an, die der Graphik-Designer Günther Kieser gestaltet hatte. Und der in seinen meist surrealistischen Werken die Visualisierung der Musik anstrebte. Populär ist beispielsweise sein Entwurf zu Jimi Hendrix, aus dessen voluminöser Haarmähne sich zahlreiche Stromkabel schlängeln.

Begegnung mit Jimi Hendrix

„Ich habe nie Künstler nach Deutschland gebracht, die ich vorher nicht erlebt habe“, sagte Rau. Und seine blauen Augen funkelten, als er über die Begegnung mit Jimi Hendrix 1967 sprach, den er sogleich unter Vertrag nahm. Aber auch eine enge Freundschaft verband ihn mit dem Gitarrenvirtuosen. Schmunzelnd erwähnte er, wie Jimy bei ihm in Oberursel zu Gast war und das Haustier, ein kleiner Vogel, aus dem Käfig in seine Haarpracht flog. Und wie der Vollblutmusiker ihm zuliebe Spätzle gegessen hatte, die ihm gar nicht bekamen.